Rolladenantrieb
Viele von uns kennen die leidige Arbeit vom Hoch- und Niederlassen der Aussenrolladen in Handarbeit. Besonders dann, wenn das eigene Haus zahlreiche Rolläden besitzt, kann das schon ordentlich in die Arme und auf die Nerven gehen. Abhilfe gibt es da natürlich durch den Rolladenantrieb. Er ist in erster Linie alleine dazu da, den Komfort der Bewohner zu erhöhen, was er jedoch auch mit Bravur vollbringt.
Was es über den Rolladenantrieb zu wissen gibt
Weitverbreitet sind Rohrmotoren als Rolladenantrieb. Sie finden sich im Rolladenkasten und wickeln den Rolladen um sich. Anders sieht es beim Rolladenantrieb mit elektrischen Gurtwicklern aus. Sie kommen bei Rolläden zum Einsatz, die mit Gurten bedient werden und sind hervorragend für die Nachrüstung geeignet, da sie keine großen Einbaumassnahmen erfordern und dennoch relativ diskret in der Optik sind. Bei ihnen, genauso wie bei Rohrmotoren auch, ist es wichtig auf eine auf das Gewicht und somit die Größe des Rolladens abgestimmte Motorstärke zu achten, da ansonsten der Motor schnell Schaden durch die Überlastung nimmt. Grundsätzlich kann ein Rolladenantrieb ohne größere Umstände vom Heimwerker selbst montiert werden. Im Vorfeld sollte man sich bei der Nachrüstung mit einem Rolladenantrieb bei einem bestehenden Rolladen ganz genau über die Kompatibilität informieren. Auf jeden Fall einen Fachhändler oder den Hersteller des Antriebes selbst kontaktieren und anfragen, ob der Motor auf den Rolladen passt.
Die Kosten für den Rolladenantrieb
Bei den Preisen muss zwischen einem Rolladenantrieb für einen Rolladen der mit Gurt betrieben wird und einem Rohrmotor unterschieden werden. Beim Antrieb für den Gurt beginnen die Preise etwa bei 70 Euro und steigen dann nach oben bis zu etwa 200 Euro an. Abhängig ist dies mitunter auch davon, ob es sich um einen Rolladenantrieb für über oder unter den Verputz handelt. Beim Rohrmotor beginnen die Preise bei circa 50 Euro. Es sollte jedoch unbedingt vor dem Kauf verglichen werden, denn billige Rohrmotoren sind oft laut, was dadurch zustande kommt, dass kleine Motoren zum Einsatz kommen, die ständig an ihrer Leistungsgrenze laufen und sich dementsprechend auch die Lebensdauer verkürzt.
